Samstag, 16. Januar 2010

Das zweite Drittel meines Auflandsaufenthaltes beginnt in einem neuen Jahr!!!

Hallihallo und erstmal ein frohes neues Jahr!
Ich bin nach einem wunderschönen zweiwöchigen Urlaub in Oldenburg (komisch so etwas Urlaub zu nennen wenn man nach Hause fährt, aber irgendwie war es das ja auch und auch wieder nicht!) seit zwei Wochen wieder in Reading.
Als ich am 19.12. auf dem Bremer Flughafen ankam holten mich meine Eltern und mein Freund Felix (der meinetwegen einen Anzug trug!!!!!!!!) dort ab. Der Flug hatte trotz ziemlich winterlichen Wetters gut und mit nur etwas Verspätung geklappt!
Als wir zu Hause ankamen kam Findus ganz freudig und mit dem Hinterteil wackelnd auf uns zu um dann zu meiner Enttäuschung erstmal Felix und meine Eltern zu begrüßen um sich schlussendlich mir zu zuwenden.
Aber es war ein schöner erster Abend zu Hause genau wie die 14 Tage danach und es war so schön alle in echt wiederzusehen!. Meine Mutter hat eines meiner Lieblingsessen gekocht (Putenschnitzelauflauf! Seeeehhhrrr guuut!!!!!)! Ich habe natürlich wahnsinnig viel Zeit mit Felix verbracht und wir waren öfter in der Stadt und haben tausend Sachen eingekauft.
Weihnachten waren dann Großmutter,Tante Erdmuthe und Rouven bei uns und wir haben Raclette gegessen und es war ein total schöner Abend!!!!
Am 26.12. waren dann auch noch Constanze und Moritz Dohna bei uns auf einen Kaffee und es war total schön sie wiederzusehen!
Silvester haben Felix und ich dann zusammen mit meinem oldenburger Basketballtrainer und seiner Freundin gefeiert, was total gemütlich war und auch dort haben wir Raclette gegessen!Super lecker!Wir hatten uns dieses Jahr dazu entschieden nicht zu knallern und so saßen wir bei einem Glas Sekt auf Sonjas und Harald Balkon und haben dem Feuerwerk im Wohngebiet drumherum zugeschaut.
Ja und jetzt bin ich, nachdem die Zeit viel zu schnell umging, schon wieder zwei Wochen in Reading.
In der ersten Woche hab ich nur 2 Tage gearbeitet, nachdem es dann am Mittwoch total schlimm anfing zu schneien und es 30cm Neuschnee gab.
Die Engländer sind absolut nicht fähig mit Schnee umzugehen und so brach ein Schneechaos aus. Sämtlicher Busverkehr wurde für 2 Tage eingestellt und sämtliche Lieferungen für Supermärkte kamen nicht an. Ich blieb dann bis zum Wochenende zu Hause. Mich konnte keiner zu Hause abholen, denn sämtliche Straßen waren verschneit und den Engländern ist es per Gesetz verboten den Schnee wegzuräumen, denn wenn dann einer ausrutscht auf geräumter Straße kann man verklagt werden. Und außerdem hatte ich eine recht starke Erkältung, weil meine Gasteltern die Heizung immer nur zwei Stunden am Tag und zwei in der Nacht laufen ließen und das Haus absolut ausgekühlt war. Nun geht es mir besser und ich habe die letzte Woche auch gearbeitet.Allerdings haben wir am Montag und Dienstag nur die Klienten im Helena House unterstützt, was total langweilig war, weil es dort einfach nicht so vieleSpiele und Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Naja heute konnte ich endlich wieder in die Stadt, und dort habe ich mich über Digitalkameras beraten lassen, denn meine Kamera wird alt und so werde ich mir wohl eine neue zulegen. Außerdem hab ich mir dann noch einen Blazer und ein Oberteil von Esprit zugelegt. Morgen wartet das erste Basketballspiel der Rückrunde auf mich und am Montag geht es mit über hundert anderen Freiwilligen nach Wales zu einer großen TFG-Conference.
Bis bald ihr Lieben eure Felicitas

Donnerstag, 12. November 2009

Kulturelle Unterschiede

Hey ya!
Nach einigen Beschwerden per E-mail, das ich gar nichts von mir hören lasse, nun also nach fast einem Monat wieder mal ein neuer Bericht!
Es geht mir weiterhin sehr gut hier in Reading!
Ich muss inzwischen nicht mehr kochen zweimal die Woche sondern koche nur noch wenn Esther lange arbeitet bzw. nicht da ist!
Das verschafft mir doch einiges an Erleichterung, da wir mangels Platz im Kühlschrank für jede warme Mahlzeit im Prinzip neu einkaufen müssen und das bedeutet halt auch immer vorher einkaufen usw. und das nimmt auch viel Zeit. Jetzt denken bestimmt einige von euch "die alte soll sich mal nicht so anstellen", aber würde ich woanders wohnen koennte ich im zweifelsfall zumindest immer für zwei Tage kochen, was das ganze etwas entzerrt!Nun ja jetzt wasche ich halt jeden Abend ab nachdem wir gegessen haben und koche wie gesagt wenn ich alleine bin und in den Koch-Sessions bei der Arbeit und lerne so wie man kocht!
Die Arbeit macht mir weiterhin Spaß und ich bekomme mehr und mehr Verantwortung!
Ich mache jetzt immer die Session mit einem Klienten in der Verwaltung alleine, wo der Klient Zettel schreddert und Poststempel auf Umschläge klebt. Außerdem hab ich ein bis zwei Kochsessions alleine und mache jetzt manchmal auch kleine administratorische Angelegenheiten, wie z.B. Quittungsbücher führen oder in die Ordner der jeweiligen Klienten zu schreiben, wie sie sich in den Sessions verhalten haben.
Ansonsten spiele ich weiter fleißig Basketball und bin durchaus recht erfolgreich (auch wenn wir bisher nur verloren haben, aber auf meine eigene Leistung bezogen!)
So hatten wir letztes Wochenende ein Spiel in London, bei dem zwei andere deutsche Freiwillige die auch in London wohnen, zugeschaut haben und ich habe sage und schreibe zehn Punkte gemacht. D.h. 4 Körbe und zwei Freiwürfe reingemacht. Ich hab zwar auch einiges daneben geworfen, und fast durchgespielt, aber ich habe in meiner gesamten bisherigen RBB-Karriere noch nicht so viele Punkte gemacht und deshalb bin ich ganz stolz!!!!Anschließend hab ich noch den Rest des Tages in London verbracht, bei Lea und bin ganz neidisch auf die Wohnung die sie sich mit nem anderen Freiwilligen teilt, denn die geht über zwei Stockwerke und die haben doch tatsächlich unverschämter Weise einen Wintergarten und eine Dachterrasse!!!!
Es ist zwar schon ganz gut wenn man in einer Gastfamilie wohnt, weil man halt schon immer jemanden hat, den man bei irgendwelchen Problemen fragen kann und man ist halt nicht komplett auf sich alleine gestellt, aber jetzt wo ich mich ganz gut eingelebt habe, gehen sie mir doch manchmal auf die Nerven mit ihren tausend Regeln die sie fast alle selber nicht einhalten, gerade was die Küche und das Kochen betrifft!Aber ansonsten sind sie ganz nett und wenn man wirklich ein Problem hat kann auch echt auf sie zählen!
Am letzten Sonntag, dem 8.November war hier Rememberance Sunday, wo die ganze Nation der Kriegsopfer der Weltkriege, aber auch der Kriege in der jüngeren Vergangenheit gedenkt (z.B. Afghanistan oder Irak). An diesem Sonntag gibt es in allen Städten total viele Kriegsveteranen-Paraden oder Militärparaden und diverse öffentliche Gedenkfeiern.
Ich war an jenem Sonntag ja in London, wo das ganze besonders sichtbar ist und ich fand es schon beeindruckend wie viel Nationalstolz die Engländer besitzen und ich glaube das ein bisschen Nationalstolz auch Deutschland gut tun würde, denn auch wenn wir eine total furchtbare Vergangenheit haben als Nation, so denke ich doch das Deutschland nicht von grund auf schlecht ist, zumal meine Generation die NS-Zeit ja nur aus dem Geschichtsunterricht und evtl. aus Erzählungen der Großeltern kennen und es gibt schon auch Dinge und Traditionen auf die wir stolz sein können denke ich!
Auf jeden Fall tragen die Engländer in dieser Gedenkwoche sog. "Poppys". Poppy heißt übersetzt Mohn und demzufolge sind Poppys auch kleine rote Papierblumen die man sich mit ner Stecknadel an der Jacke, Tasche oder auch am Auto festmachen kann(wobei man da wohl mehr braucht als ne Stecknadel). Diese Poppys werden dann getragen bis zum 11.11. weil an jenem Tag der Friedensvertrag vom 1.Weltkrieg unterzeichnet wurde und zwar um 11 Uhr. Das ist total "strange" denn wo es in England eine Schweigeminute gibt um den Gefallenen zu gedenken und damit die Rememberance Week zu beenden, wird auf der anderen Seite der Nordsee die Karnevalszeit eingeläutet...komisch ist die Welt! Aber das hat mich irgendwie traurig gemacht, das die Engländer die Rememberance Week so zelebrieren, denn es hat mir deutlich gemacht, das wir in Deutschland nicht über die Kriege sprechen und sie totschweigen, auch wenn man das Thema mehr als einmal im Unterricht durchnimmt und die Generation die noch irgendwie etwas mit dem Krieg zu tun hat mehr und mehr aussstirbt.
Aber bis man darüber öffentlich redet und diesen Teil der Geschichte annimmt ist es wohl noch ein langer Weg, wenn sich überhaupt ein Weg findet.
Um wieder zu einem etwas heiteren Thema zu kommen, wollte ich noch erzählen das ich hier bei einer Bonfire Night gewesen bin, von der babtistischen Kirche aus in die ich auch montags immer gehe zu "International Biblestudies" bei der man bei Tee und Keksen mit Menschen aus aller Welt über den Sinn und Unsinn philosophiert der in der Bibel steht.
Wie dem auch sei das Bonfire war echt cool!
Wir waren auf einem abgelegenem Bauernhof und es gab Suppe und Burger und Hotdogs, aber es war trotzdem schweinekalt.
Dann wurde eine ganz tolles Feuerwerk angezündet und das eigentliche Bonfire ist ein großes Lagerfeuer, wie das Osterfeuer in Deutschland. Ich war den ganzen Abend mit Ann zusammen einer Chinesin die ich auch schon von International Biblestudies kannte und einer Freundin von ihr, das war echt total nett und ein schöner Abend!
Mit der Bonfire Night feiert man das Guy Fawkes Versuch das englische Parlament abzufackeln, erfolgreich abgewehrt wurde. Vor dem Bonfire-Event war noch Judioth hier eine aus Hamburg stammende deutsch Freiwillige die ihren Freiwilligendienst in London verbringt. Das war total schön, sie war der erste Besuch für mich hier in Reading und ich hab mich total gefreut das sie da war!Wir haben uns Reading angeschaut und einen der Parks in Reading wo ein großer Löwe aus Marmor steht, ebenfalls als Kriegsdenkmal, und der Künstler der diesen Löwen erbaut hat, hat leider die Füße des laufenden Löwen falsch aufgegossen (also ein Löwe läuft eigentlich anders als dieser es tut) und war darüber so wütend und traurig, das er sich schlussendlich umgebracht hat!Soweit zumindest die Legende! Es war wirklich ein schöner Tag mit Judith und ich hab auch endlich Fotos von Reading. So nun ist es schon viertel nach elf und ich muss noch eben duschen gehen!
Ich hab mir leider Conditioner statt Haarshampoo gekauft und jetzt muss ich mir nochmal die Haare waschen, mit dem richtigen Shampoo!!!
Ich hoffe euch hat mein kleiner Bericht gefallen und ich hoffe der nächste kommt schneller...aber versprechen kann und will ich nichts!!!!
Liebe Grüße an euch alle eure Felicitas

Dienstag, 13. Oktober 2009

Basketball, London und Prospects-Konferenz


Hey ya!
Heute weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, weil in der letzten Zeit so viel hier passiert ist!
Ich bin zum ersten Mal zum Basketballtraining gegangen hier in GB und ich habe bereits bei drei Spielen mitgespielt und ich finde auch das ich meine Sache ganz gut gemacht habe, obwohl wir immer verloren haben!
Ich spiele hier in zwei verschiedenen Teams!
Einmal in einer gemischten Mannschaft den Blackhawks Mallards in 3. Division South (für diejenigen die damit was anfangen können). Das Niveau ist ungefähr so wie das in der 2. Mannschaft bei mir zu Hause. Ich durfte aber ziemlich viel spielen, was ich echt cool fand und ich habe auch einen Korb gemacht. Es ist zwar bei dem einen geblieben, aber ich finde für den ersten Spieltag mit einer fremden Mannschaft ist das okay für meine Verhältnisse!
Vicky die Trainerin dieser Mannschaft kenne ich noch von dem internationalen Women's Basketballcamp bei dem ich im letzten Jahr war und so konnte ich einiges schon planen bevor ich nach GB gegangen bin, weil ich den Kontakt zu ihr schon vorher herstellen konnte und so konnte mein Spielerpass usw. schon erstellt werden bevor ich in GB ankam, denn sonst hätte ich erstmal nicht spielen können!
Die andere Mannschaft in der ich spiele ist eine reine Frauenmannschaft, die auch in einer reinen Frauenliga spielt und auch hier kannte ich schon einige Spielerinnen (unter anderem Vicky) und meine Trainerin von dem Basketballcamp. Die Damenmannschaft hat nur 3 Spieltage mit jeweils zwei Spielen und trainiert auch nur unregelmäßig und die gemischte Mannschaft hat 13 Spüieltage mit jeweils einem Spiel und hat jede Woche Training. Allerdings sonntags, was manchmal doof istz, weil wir auch sonntags oft Spiele haben und dann fällt das Training aus!
Aber wäre es unter der Woche könnte ich warscheinlich nicht hinfahren, weil ich eine halbe Std. mit dem Zug nach Farnborough fahre wo das Training stattfindet und das nach der Arbeit ziemlich doof wäre.
Mit der Frauenmannschaft hatte ich zwei Spiele, aber wir haben leider beide verloren und auch hier hab ich einen Korb gemacht.
England hat ein sehr gutes System für den Verkauf von Fahrkarten.
Wenn man hier nämlich die Tickets für Hin- und Rückfahrt gemeinsam kauft, bezahlt man nur den Preis von einem. Genauso gibt es keine Zugbindung bei Tickets. Am Wochenende kann man mit seinem Ticket jeden Zug nehmen, wenn man nur in der zweiten Klasse sitzt, denn First Class ist natürlich teurer. Unter der Woche kann man fast jeden Zug nehmen, wenn man außerhalb der Rushhour fährt. Aber das würde ich auch niemandem empfehlen dann zu fahren, weil die Züge total voll sind und es teurer ist!Aber am Wochenende gibt es eben keine Rushhour!
Das ist ein echter Vorteil, denn wenn man das Return-Ticket mit kauft und man doch ne Möglichkeit findet um mit dem Auto zurück zu fahren oder so, braucht man sich nicht zu ärgern, das man Geld für das Returnticket ausgegeben hat!
Und man kann auch spontaner sein, weil es eben keine verschiedenen Züge gibt!
Das einzig doofe am Zug fahren ist nur, das sie in GB keine Wagenstandsanzeiger kennen.
D.h. wenn ich mit dem Rolli unterwegs bin und keinen Mobilitätsservice gebuicht habe, um mir selbst mehr Spontanität einzuräumen, weiß ich nie genau wo ich hin muss um zu dem Waggon mit dem "Wheelchairspace" (Rollstuhlplatz) zu kommen.Und die Engländer finden es anscheinend auch langweilig, den Wheelchairspace immer im gleichen Waggon einzubauen, denn man muss das Leben der Rollstuhlfahrer ja aufregend gestalten und so muss ich immer Abteil um Abteil abfahren und schauen ob ein Rollstuhlzeichen angebracht ist!
Ja diese Erfahrungen hab ich inzwischen gemacht, denn ich war bereits zweimal in London mit dem Zug!
Das erste Mal hab ich einige Freiwillige besucht! Christina, eine andere deutsche Freiwillige wohnt nämlich ganz nah an Paddington Station und das ist der Bahnhof an dem ich ankomme, wenn ich nach London reinfahre!
Deshalb ist das sehr praktisch sie zu besuchen, wobei ich sie natürlich auch besuchen würde, wenn sie woanders wohnen würde!
Ich habe mich dann bei meinem ersten Besuch in London zusammen mit Christina mit anderen deutschen und schwedischen Freiwilligen getroffen und wir haben alle zusammen Harrods unsicher gemacht und ich hab mir ein dickes gebundenes Kinderbuich gekauft von Paddington der Bär!Und das ist ganz toll!
Das andere Mal war ich mit einigen der Klienten bei einer Konferenz in London!
Diese Konferenz wurde extra für Menschen mit Lernbehinderungen von der Organisation (namens Prospects) gemacht wo das Day Opp's zu gehört. Die Konferenz war sehr schön und sehr lebendig und es war echt ganz schön die Klienten mal von einer anderen Seite und in einer anderen Situation zu sehen!
Nach der Konferenz bin ich dann wiederum noch etwas bei Christina geblieben und wir haben uns die Gegend bei ihr angeschauen!
Christina wohnt in Little Venice (sprich Klein Venedig) und es ist wirklich schön bei ihr mit ganz vielen Kanälen rund um ihre Wohnanlage und hübschen Brücken!
Im Day Opp's hab ich inzwischen auch meine ersten eigenen Sessions gehabt!
Meine allererste Session ist aus einem personellen Engpass heraus entstanden, denn ich musstze eine Session von jemand anderem der krank war übernehmen!Das war ausgerechnet kochen, was ich ja so hervorragend kann!
Aber auch das hab ich hinbekommen, auch wenn die Töpfe hinterher einen ziemlich schwarzen Rand hatten!
Und dann habe ich noch einen Klienten in die Verwaltung von Prospects begleitet und ihm beim Schreddern geholfen und sowas!
Außerdem hab ich mehrere Fortbildungen absolviert, wo man immer am Ende einen Test machen muss und wenn man den Test dann besteht, bekommt man ein Zertifikat und so hab ich schon mehrere Zertifikate! Weil die Tests immer ganz einfach sind!
Jetzt ist es schon spät und ich möchte mal früher ins Bett!
Liebe Grüße an euch alle eure Felicitas, Felici,Feli,Flizzi, Hilde oder mein neuester Spitzname ist Flic!

Freitag, 25. September 2009

Jetzt ist bald ein Monat rum!

Hey ihr alle!
Es ist schon wieder eine Ewigkeit vergangen seid ich mich das letzte Mal gemeldet habe!
Aber das liegt nur daran, dass ich immer so lange arbeite und dann bin ich einkaufen oder sowas und dann koche ich zweimal die Woche und zack ist das Wochenende da!
Nächste Woche bin ich wieder auf einer Konferenz von Mo. bis Donnerstag!
Diesmal in Muswell Hill in London und diesmal von meiner Aufnahmeorganisation TFG!
Dafür habe ich gestern Zugtickets gekauft, was schon bissl kompliziert war auf Englisch und mit nem anderen Zugsystem!
Aber ich hab es jetzt durchschaut und glaube das ich es ganz gut hinbekommen werde mit dem Zug fahren.
Ich bin auch nicht alleine sondern Andras begleitet mich wieder!
Ansonsten habe ich diese Woche zweimal gekocht.
Einmal Kartoffeln und Spiegeleier, wobei die Kartoffeln etwas hart waren und einmal Nudelauflauf und der war ziemlich gut!
Ein weiteres großes Ereignis dieser Woche ist, das ich am Sonntag den ganzen Tag Rollstuhlbasketball spielen werde!Erst für die Damenmannschaft die es hier gibt
(von 13.00 -16.00 Uhr) und dann von (18.00-20.00) für den Club in den ich gehen möchte!
Ich freue mich wahnsinnig darauf, denn es hat mir jetzt doch ganz schön was gefehlt in den letzten vier Wochen in denen ich nicht gespielt habe. Ich glaube es wird total spaßig obwohl mir schon klar ist, dass ich abends fix und alle sein werde und Muskelkater haben werde und warscheinlich auch einige Blasen!
Aber wer meinen Oldenburger Trainer Harald Fürup kennt, dem sind auch Schmerzen nicht fremd, aber man will ja schließlich was erreichen...ist ja alles kein Kindergeburtstag ((((-; und insofern gehe ich frohen Mutes ins Training und freue ich mich auf die Leute die ich da treffe und wieder treffe, denn einige von ihnen kenne ich schon von einem internationalen Basketballcamp in Malle/Belgien letztes Jahr. Eine von diesen Spielerinnen wird mich auch am So. hier zu Hause abholen und zum Training bringen und abends fahre ich dann mit dem Zug zurück nach Reading.
Ich freue mich echt so wahnsinnig das glaubt ihr gar nicht. Das ist ein echtes Highlight und ich bin ganz hibbelig deswegen!
Ansonsten hatte ich heute noch ein Firetraining und habe gelernt wie man Feuerlöscher benutzt und wann manm welchen benutzt usw. in Großbritannien gibt es verschiedene Feuerlöscher!
In Deutschland ist es wohl so, dass in allen Feuerlöschern nur so ein Puder drin ist, weil man das für die meisten Feuer benutzen kann und kann man damit nicht löschen, muss die Feuerwehr sowieso anrücken!
So wurde es mir erklärt, aber der Leiter des Kurses war sich da nicht hundertprozentig sicher!
Während des Firetrainings haben wir auch verschiedene Feuerlöscher ausprobiert und im Helena House (das Wohnheim für die Klienten was dem Day Opp's angehört) war ein Fenster auf und dann ging der Feueralarm an, weil wir so Co2 versprüht haben und alles verraucht war!
Außerdem waren wir mit einigen der Klienten in Henley-on-Thames , einem Dorf nicht weit entfernt von Reading und ich habe einen ganz tollen "Joules-Shop" (Kleidungsmarke) entdeckt!
Evtl. fahre ich da nochmal hin und kaufe mir Andenken an England, mal schauen!
Anfang Oktober habe ich dann nochmal zwei eintägige Trainings die ich machen muss, damit ich längerfristig und selbstständig im Day Opp's arbeiten kann.
Und morgen gehe ich in die Stadt und lasse mein Handy aufladen und schaue nach einem weißen T-Shirt für mich, weil ich am nächsten WE ein Basketballspiel habe und dafür brauche ich ein weißes T-Shirt!
Und jetzt gehe ich ins Bett denn ich bin wirklich müde!
Alles Liebe euch allen!
Liebe Grüße Felicitas

Samstag, 19. September 2009

Ich bin zurück aus Leeds!


So ihr Lieben!
Und schon ist meine zweite hier in Reading Woche fast rum!
Eigentlich hab ich den Großteil dieser Woche gar nicht in Reading vernbracht, denn ich war von Di. bis Fr. auf einem Seminar von EVS (European Voluntary Service) in Leeds!
In Leeds hab ich viele andere Freiwillige aus aller Welt getroffen (naja die ganze Welt war nicht da, aber es waren Jugendliche aus Deutschland,Frankreich,Schweden,Spanien,Polen,Ungarn und Uruguay da) und wir hatten wirklich viel Spaß dort!Ich kann jetzt auch "Guten Appetit" auf schwedisch sagen! Wir waren jeden Abend essen!Einmal beim Asiaten, einmal beim Spanier und einmal beim Inder! Wir haben dort viel über Klischee geredet die die Deutschen gegenüber den Engländern haben und umgekehrt und wir haben darüber geredet wie man sich in England verhalten soll, was man besser nicht tun sollte (ich meine z.B. in der Gestik), wie man billig an Zugtickets kommt usw. und am Freitag haben wir noch englische Spezialitäten probiert!
Ich sage euch Engländer können ja eh nicht kochen, es sei denn man würzt kräftig nach, dann geht's. Außerdem können sich Menschen glücklich schätzen die keine Zähne haben, denn die Engländer ziehen es vor, alles gaaanz weich zu kochen. Und überall zu gibt es Kartoffeln. Heute z.B. gab es Pizza und dazu überbackene Kartoffeln! Wie dem auch sei die englischen Spezialitäten sind zum Teil wirklich eklig! Und ganz oben auf der Liste der Ekligkeiten steht meiner Meinung nach "Marmite". Frag mich nicht was es genau ist, es sieht aus wie Sirup, ist aber wirklich eklig!Und gleich danach kommt Ginger Beer! Das ist ein Getränk ( wohl gemerkt ohne Alkohol) mit Ingwer!So ähnlich wie Limonade! Aber es soll Engländer geben die das mögen (Z.B. meine Gastmutter). Also die Konferenz war wirklich cool und ich habe viele nette Leute kennengelernt!
Übernächste Woche (28.9.-1.10.) bin ich schon wieder auf einer Konferenz und zwar von meiner Aufnahmeorganisation "Time for God" (kurz: TFG). Diese Konferenz wird in London sein und ich werde dort einige der Freiwilligen die mit mir jetzt in Leeds waren auch wiedertreffen!
Kurz zur Erklärung: Also TFG ist wie gesagt meine englische Aufnahmeorganisation! EVS ist das Programm was meinen Freiwilligendienst fördert, also sozusagen der Geldgeber für den Großteil der aufkommenden Kosten. Und dann gibt es noch meine Entsendeorganisation das sind die "Evangelischen Freiwilligendienste für junge Menschen FSJ und DJiA gGmbH" bei dieser Organisation habe ich mich beworben und sie haben mich mit ausgewählt für den Freiwilligendienst (Ich glaube für Großbritannien gab es über 100 Bewerbungen und letztlich wurden 29 Plätze vergeben) über diese Organisation hatte ich auch ein Auswahl- und ein Vorbereitungsseminar und es wird auch ein Rückkehrseminar geben! Genau wie vom EVS auch, denn die meisten Organisationen haben keine eigenen Seminare und dann haben deren Freiwillige nur die Seminare vom EVS, wohingegen TFG-Freiwillige (wenn sie denn vom EVS gefördert sind, denn das sind nicht alle) zwei Vorbereitungsseminare haben (jeweils EVS und DJiA), vier Seminare im Gastland (EVS und in meinem Fall TFG) und dann wieder zwei Rückkehrseminare (EVS und DJiA). Außerdem habe ich einen Supervisor von TFG, an den ich mich bei Problemen wenden kann, einen Supervisor bei der Arbeit und ich habe einen sogenannten TFG Friend. Der TFG Friend ist jemand, der die Menschen bei meiner Arbeit nicht kennt und der auch meine Gastfamilie nicht kennt und zu dem ich gehen kann, wenn ich Heimweh habe oder es mir anderweitig schlecht geht!
Bei mir sind die TFG Friends ein älteres Ehepaar die sehr nett und lieb sind!
Ich war letzte Woche mit Esther bei ihnen, denn sie waren auch Esthers TFG Friends als sie ihr DJiA gemacht hat!
Ihr seht es wird sich von allen Seiten um einen gekümmert und wenn man als Freiwilliger bei TFG ist, hat man das "Rund-um-sorglos-Paket" gewählt, weil wirklich viele Menschen um einen rum sind, die einem sehr zugewandt sind! Auch wenn atürlich die Sehnsucht nach Hause und nach liebgewonnenen Menschen trotzdem aufkommt. Aber ich bin jetzt z.B. nach Leeds auch nicht alleine gefahren sondern mit Andras einem Ungaren der auch in Reading seinen Frewilligendienst macht und er hat mir mit meinem Rolli und dem Gepäck geholfen beim Umsteigen. Zusätzlich war noch der englische Mobilitätsservice der Bahn bestellt um mir zu helfen und es hat alles super geklappt! Obwohl die nicht solche Hubrampen haben wie an deutschen Bahnhöfen, sondern einfach solche Rampen zum ausklappen, die man in die Zugtür legt.Also nicht so komfortabel, aber weniger auffallend! Ich hab mir erspart dem Service zu erklären, das ich auch laufen kann und den Rollstuhl nur für lange Strecken brauche, das versteht schon in Deutschland kaum einer! Naja auf der Rückfahrt hat Andras dann seinen Rucksack mit Pass und Visa und Schlüsselbund usw. im Zug vergessen, was natürlich viel Aufregung gebracht hat, aber er hat ihn zum Glück wieder bekommen.
Ich hoffe ihr habt meine Erklärungen bezüglich der Organisationen zumindest etwas verstanden, es ist ziemlich kompliziert und ich steige manchmal selbst nicht durch. Heute war ich wieder mal in der Stadt, bei der Post um zu fragen, welche Briefmarken man auf Briefe nach Deutschland kleben muss und dann hab ich gleich Briefmarken gekauft und dann war ich noch bei der Bücherei und wollte mir eine Büchereikarte holen, aber das ging nicht, weil die von mir einen offiziellen Brief mit meiner Adresse drauf haben wollen!
Also musste ich das Ganze leider auf nächste Woche verschieben! Morgen werde ich mal wieder eine neue Kirche ausprobieren und dann werde ich mit meiner Gastfamilie dinnieren, denn die haben nochmal ein großes Dinner weil ihr Sohn Marc wieder nach Australien fliegt, wohin er vor drei Jahren ausgewandert ist.
Also ihr Lieben!
Ich werde jetzt nochmal ein paar Fotos in die Beiträge einfügen!
Das ganz oben bin ich im Rolli (hättet ihr jetzt nicht gedacht oder) ganz links ist Lea eine andere deutsche Freiwillige und eine Französin und zwei Schweden!
Alles, alles Liebe euch!
Bis bald eure Felicitas

Montag, 14. September 2009

Meine zweite Woche hat begonnen!

Hey ihr!
Jetzt habe ich mich schon wieder so lange nicht gemeldet!
Am Freitag war ich noch mit zwei Klientinnen und anderen Mitarbeitern in einem Cafe an der Themse und dann sind wir noch an der Themse lang gelaufen!Übrigens bei herrlichstem Wetter!
Es stimmt wirklich nicht, das Gerücht, das es in England nur regnet!
Am Samstag war ich noch im Prospects Park bei ebenfalls herrlichstem Wetter und habe mich unter einen Baum gesetzt und gezeichnet!Und dann war ich in der Innenstadt und bin dort mit dem Rolli rumgefahren und habe dann noch zufällig ein schwedisches Mädchen getroffen, die auch Freiwillige in Reading ist und auch über die gleiche Organisation wie ich!
Wir haben dann noch Nummern ausgetauscht und evtl. treffe ich mich mal mit ihr, aber sie war sehr zurückhaltend, deshalb weiß ich noch nicht ob sie das wirklich will!
Aber versuchen kann man das ja mal!Am Sonntag war ich mit meinen Gasteltern picknicken in der wunderschönen Landschaft rund um Reading!
Und dann haben wir uns noch die ganzen kleinen Dörfer rund um Reading angeschaut und sind an der Themse entlangspaziert mit einem Eis in der Hand! Das war echt total schön!
Ja und heute hab ich dann im Bastelraum gearbeitet und nachmittags hatte ich eine Koch-Session in einem der Häuser wo einige der Klienten wohnen!Danach hab ich eingekauft, weil ich von morgen bis Freiztag bei einer Konferenz in Leeds bin!Ich treffe mich morgen am Bahnhof mit einem anderen freiwilligen aus Ungarn!Der hilft mich auch mit meinem Gepäck aber es sind auch Leute vom Bahnhof da, die mir dann helfen und beim umsteigen dann auch, weil ich von Reading nach Birmingham fahre und von Birmingham nach Leeds!Insofern bin ich schon aufgeregt, weil ich erst eine Woche in England bin und schon so weit reisen muss, weil ich immerhin vier Stunden fahre, aber ich glaube es sind überall Leute die mir helfen und in sofern ist es nicht so das Problem auch nicht mit dem Rolli!
Wenn ich dann in Leeds bin, kann ich auch ein Taxi nehmen zu dem Hotel in dem wir sind, weil meine Organisation 800 Euro für das Jahr für mich bekommen, damit ich immer Taxen nehmen kann wenn die Wege zwischen Bahnhof und Seminarort oder so zu weit sind!
Am meisten freue ich mich aber darauf andere Leute zu treffen weil man hier in der Kleinstadt Reading doch etwas einsam ist!
Und ich freu mich darauf morgenfrüh aus zu schlafen, weil ich erst um 1q4.10 Uhr losgfahre und vorher nicht arbeiten muss!
Am Sonntag war ich auch in einer anderen Kirche als letzten Sonntag!Ich mache das vor allem um junge Leute kennen zu lernen. Hier gibt es echt tausend verschiedene Kirchen und ich muss noch rausfinden welche die richtige für mich ist!
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Woche und ich melde mich dann am nächsten Wochenende wieder um euch von dem Seminar zu erzählen!Und jetzt muss ich ganz schnell diesen Bericht veröffentlichen damit mein Freund Felix , mit dem ich gerade nebenbei skype, ihn endlich lesen kann!
In diesem Sinne eine schöne Woche euch allen!
Bis bald eure Felicitas

Donnerstag, 10. September 2009

Meine erste Woche ist fast rum!!!

Hey ihr alle!
Nun ist schon fast meine erste Arbeitswoche vergangen und es tut mir leid, dass ich mich nicht eher gemeldet habe, aber ich bin wirklich müde jeden Tag nach der Arbeit!Und gestern und heute habe ich auch noch versucht Dinge zu regeln wie Bankkonto einrichten oder so etwas wie eine englische Bahncard zu besorgen aber wir haben es bisher immer verschoben, weil Michelle die Assistent Managerin vom Day Opp`s in dem ich arbeite irgendwie immer noch etwas zu tun hatte oder irgendetwas fehlte!Aber ich bin zuversichtlich dass ich zumindest das Bankkonto nächste Woche habe und ich hoffe auch das ich die Young Person Rail Card bald habe, damit ich billig Zug fahren kann!
Ja meine Arbeit im Day Opp's macht mir weiterhin Spass! Aber es wäre auch schlimm, wenn ich nach nicht mal einer woche keine Lust mehr hätte auf meine Arbeit!
Ich beschreibe euch mal den Ablauf einer meiner Arbeitstage:
Also ich soll um 8.45 Uhr da sein,weshalb ich um 8.22 Uhr den Bus nehme!
Wenn ich dann im day Opp's bin muss ich mich in einem Buch eintragen wann ich angekommen bin und auch wieder austragen wenn ich gehe!
Um 9.00 Uhr ist dann ein Meeting mit allen Mitarbeitern die am jeweiligen Tag im Day Opp's arbeiten. Beim Meeting wird besprochen was jeder am jeweiligen Tag für Sessions hat, welche Klienten an der jeweiligen Session teilnehmen und es werden noch andere organisatorische Dinge geklärt, die für den Tag oder auf längere Sicht wichtig sind! Danach wird noch ein Gebet gesprochen in das jeder erfasst ist der in irgendeiner Art Gopttes Hilfe brauchen könnte.Zum Beispiel kranke Klienten oder Mitarbeiter oder Angehörige von ihnen. An meinem ersten Arbeitstag wurde auch für mich gebetet, dass mir die Arbeit nicht so schwer fallen möge und ich mich gut einlebe! Ich fand es erst befremdlich, dass man vor der Arbeit mit seinen Kollegen betet, vor allem auch weil immer einer der Mitarbeiter das Gebet frei spricht und nicht irgendein Gebet abliest und finde es auch immer noch etwas komisch, aber es ist doch irgendwie eine schöne Geste und ein guter Abschluss für die Meetings. Nach den Meetings trudeln dann langsam die Klienten ein. Viele von ihnen wohnen in kleinen Wohngemeinschaften zusammen und die wenigsten wohnen zu Hause. Einige sind so selbstständig, das sie selber einkaufen gehen können und auch selber mit dem Bus zum Day Opp's kommen und zu ihnen kommt auch nur jemand abends und morgends nach Hause um ihnen beim Kochen oder Sauber machen zu helfen.Andere wohnen in einem richtigen Wohnheim.Z.B. im Helena House was zu der gleichen Organisation gehört wie das Day Opp's und was auch nicht weit entfernt ist. Wieder andere wohnen zu Hause (allerdings nur wenige) und sie kommen mit dem ReadiBus, das ist ein Transportunternehmen für Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen. Wenn die Klienten angekommen sind, startet um 10.00 Uhr die erste Session, die dann bis 12 Uhr geht. Danach essen die Klienten und ich habe meine Mittagspause entweder von 12.10-12.40 oder von 12.40- 13.10 Uhr. In der jeweils anderen Zeit muss ich normalerweise helfen den Klienten essen zu zu bereiten oder essen anreichen. Aber das musste ich nächste Woche noch nicht tun.
Am Nachmittag ist nochmal eine zweistündige Session.
In den Sessions gehen wir entweder mit den Klienten irgendwo in die Stadt oder in irgendeinem Park spazieren oder wir machen irgendetwas im Day Opp's wie z.B. kochen,malen,basteln,DVD's schauen oder so etwas!
Was auffallend ist, ist das wir immer wenn wir irgendwo außerhalb vom Day Centre sind zum Ende der Aktivität etwas trinken gehen in irgendeinem kleinen Cafe! Meistens sind das kleine Cafes die an die Kirchen angegliedert sind, wo meist ältere Leute ehrenamtlich arbeiten. Diese Cafes sind neu für mich!Ich wüsste zumindest nicht, das es angegliedert an deutsche Kirchen solche Cafes gibt. Na jedenfalls ist es so, dass es dann für die Angestellten die mit den Klienten gehen auch etwas zu trinken gibt und im Day Centre gibt es auch ständig etwas zu trinken (zum Beispiel English Tea oder Zitronentee oder O-Saft Konzentrat aber das ist eigentlich widerlich und ja ich trinke hier Tee und Kaffee auch) und so kommt es, dass ich hier wohl so viel trinke am Tag wie wohl noch nie in meinem Leben. Bei einer anderen Session muss ich mit einem der Klienten in die Verwaltung von "Prospects" (das ist die Organisation der das Day Opp`s angehört) und der Klient schreddert da Zettel und kopiert Zettel oder macht Poststempel und Briefmarken auf Umschläge!Für mich ist die Session gut, weil man nicht viel machen muss außer da zu sein und zu gucken das der Schredder nicht verstopft ist oder das beim stepeln auch der Postcode mit auf den Umschlag kommt. Und der Klient liebt seine Arbeit. Das heißt jetzt nicht, das ich faul bin, aber diese Woche kam mir das sehr gelegen, weil ich noch einige Formulare für TFG und das Day Opp`s ausfüllen musste und weil ich während der Zeit Vokabeln nachschauen konnte. Ein anderes Mal sind wir mit drei Frauen nach Basildon Park gefahren. Basildon Park ist der Park und das Anwesen wo der Film "Stolz und Vorurteil" gedreht wurde und das liegt nicht weit von Reading entfernt und dort sind wir dann mit den Damen entlangspaziert und zwar ziemlich langsam, was mir sehr entgegenkommt. Außerdem haben wir heute und gestern noch Musik gemacht mit den Klienten und Dancing und es ist wirklich süß wenn manche von ihnen tanzen. Und ich war mehrmals alleine mit jeweils einer der etwas selbstständigeren Klientinnen eine Kleinigkeit einkaufen.
Ja das war eigentlich das was ich gemacht habe diese Woche.Ach ja ich war noch mit Esther und Johannes bei beinem älteren Ehepaar, die auch zu meiner Aufnahmeorganisation gehören, aber nicht mit mir zusammen arbeiten im Day Opp's und zu denen ich immer gehen kann wenn ich Heimweh habe.Sie sind wirklich total lieb und ich werde da bestimmt mal hingehen. Sie haben sozusagen die Funktion von Ersatzeltern, wobei sie meine Eltern natürlich nie ersetzen können und ja auch nicht sollen und wollen!
Morgenfrüh gehe ich mit einigen der Klienten und noch zwei anderen Angestellten in ein Cafe!
Und morgen Nachmittag habe ich eine Karaoke-Session und eine Beauty-Session mit zwei der etwas eitleren Damen! Da ich weder singen noch anderen Leuten die Nägel lackieren kann, wird das bestimmt witzig!Und am Samstag werde ich dann zum ersten Mal hier zu Hause kochen für Esther,Johannes und mich!Da ich es nicht so toll kann, bin ich ziemlich aufgeregt und hoffe einfach nur, das alles funktioniert.
Das war jetzt lang!!!
Hier passiert echt ne Menge, aber ich denke ganz viel an euch!
Bleibt alle gesund ich umarme euch alle!
Liebe Grüße eure Felicitas